[Rezension] Nur eine Liste – Siobhan Vivian


978473400928BdB-logo-small2Klappentext:
Sie hängt an jeder Wand, an jedem Spind, an jedem Schwarzen Brett: die Liste der Mount Washington Highschool.
Niemand weiß, wer sie verfasst hat. Aber die Mädchen, die auf der Liste steen, sind mit einem Schlag berühmt: als Hübscheste in ihrer Jahrgangsstufe.
Oder Hässlichste.
Ob sie wollen oder nicht.

Meine Meinung:
Als ich das Buch bei Blogg dein Buch gesehen hatte und mir die Beschreibung dort durchlas, hatte es mich sofort interessiert, denn das Thema klang nach etwas anderem, etwas Neuem. Ich dachte im ersten Moment an einen Jugendthriller. Doch je mehr ich das Buch las, umso mehr merkte ich, dass es davon weit entfernt ist. Es hat jedoch sehr viel mit der Psyche von Jugendlichen zu tun. Doch ehe ich noch mehr um den heißen Brei schreibe, möchte ich euch erst einmal etwas zum Inhalt des Buches sagen.
Es gibt an der Mount Washington Highschool jedes Jahr eine Liste, auf der stets acht Mädchen (nie die Jungen) stehen. Aus jedem Jahrgang jeweils die Hübscheste und die Hässlichste. Und genau um diese acht Mädchen geht es in diesem Buch. Wie gehen sie mit dem Ausgang der Liste beziehungsweise damit, dass sie auf dieser stehen, um. Denn für jede von Ihnen hat die Liste gewisse Auswirkungen, die sich nach und nach anschleichen oder auch mit voller Wucht eintreten.
Das gesamte Buch ist in mehrere recht kurze Kapitel eingeteilt, wobei jedes Kapitel aus der Sicht eines der Mädchen geschrieben ist. Hin und wieder ist es so etwas kompliziert, sich beim Kapitelwechsel wieder auf eine neue Person einzulassen oder zu überlegen, wer war dieses Mädchen noch mal? Was passierte zuvor mit ihr? Aber nach den jeweils ersten Zeilen ging das bei mir immer recht gut.
Der Showdown des Buches ist der Homecomming Ball, der am Samstag stattfinden soll. Wir erleben sozusagen die acht Mädchen vom Montag an, wo die Liste in der Schule auftauchte, bis zum Samstag alles, was sie machen / denken. Je näher der Ball kommt, umso mehr Überraschungen hält das Buch parat.
Alles in allem finde ich dieses Buch wirklich gut. Es regt vor allem zum Nachdenken an, was eine solche Klassifizierung in Menschen, insbesondere in Jugendlichen, auslösen kann, welche Folgen so etwas mit sich zieht.

Ich gebe diesem Buch:

Ich möchte mich an dieser Stelle recht herzlich beim Ravensburger Buchverlag und Blogg dein Buch für das Rezensionsexemplar bedanken!

Über Aurora

Ich liebe Bücher über alles!
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