Die zerbrochene Schrift – Frank Tanner


Klappentext:
Zwei Mordopfer und ein Mann, der lächelnd den auf ihn zurasenden Zug erwartet, bilden den Beginn des spannenden und unheimlihen Kriminalromans von Frank Tanner. Mit diesem legt der Autor erneut ein Werk vor, das dunkle und fantastische Elemente in sich birgt. Ein geheimnisvoller Graskopf und ein Halsband mit edlen Steinen, ein Serienmörder und ein Tierkiller, ein munterer Dorfpolizist und ein wissbegieriger kleiner Junge sind die Helden des gleichermaßen lebendigen wie düsteren Krimis. Spirituelle Traditionen und mystische Begebenheiten treffen auf die lebenspralle Realtät einer heterogenen Dorfgemeinschaft, die vom Sog der Ereignisse beinahe aus ihrer Verankerung gerissen wird. Zugleich hält der Autor ein leidenschaftliches Plädoyer für die Kraft der Natur.

Der erste Satz:
Die fetten Biber vom Risli-Bach hatten ganze Arbeit geleistet.

Meine Meinung:
Ich fand den Titel des Buches eigentlich recht spannend und einen fantastischen Krimi hatte ich bisher auch noch nie gelesen. Demnach war ich sehr neugierig auf dessen Inhalt. Allerdings wurde ich leider sehr enttäuscht. Das Buch ist meiner Meinung nach absolut langweilig, stellenweise absolut an den Haaren herbeigezogen (klar, es sind „fantastische Elemente“ in dem Buch, aber auch die sollten nachvollziehbar bzw. auf ihre Art logisch sein) und für meinen Geschmack auf etwas zu sehr religös angehaucht. Zudem gibt es in dem Buch nicht ein einziges „ß“, was beim Lesen stört. Das Buch wurde von einem Schweizer geschrieben und mir ist schon sehr oft aufgefallen, dass Schweizer seit der neuen Rechtschreibreform kein „ß“ mehr benutzen (klar, es gibt auch viele Deutsche, die das ähnlich handhaben, aber bei Schweizern ist mir das vermehrt aufgefallen). Dennoch ist doch eigentlich der deutsche Verlag, in dem das Buch erschienen ist, dafür verantwortlich, solche Fehler auszubügeln. Da stellt sich mir mal wieder die Frage, ob auch hier wieder am Lektorat gespart, sprich gar keines gemacht wurde. So etwas finde ich unmöglich. Denn Bücher sollen unter anderem auch lehrreich sein. Wer viel liest, versteht die deutsche Rechtschreibung besser, aber in einem solchen Fall ist das alles andere als förderlich.

Ich gebe diesem Buch:

Über Aurora

Ich liebe Bücher über alles!
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