Silberklinge – J. C. Grimwood


Klappentext:
Alle Figuren auf der Empore schienen wie gebannt auf die kniende junge Frau dort unten zu blicken. Tycho verstand sofort, warum. Sie war betörend schön.
Venedig 1407: Der junge Tycho verfügt über ungeahnte und furchteinflößende Kräfte. Seine Fähigkeiten will sich auch der Doge zunutze machen und lässt ihn zum besten Assasinen der Stadt ausbilden. Aber nicht nur Menschen stehen auf seiner Todesliste, sondern auch die zahlreichen Hexen und Werwölfe, die die Stadt bevölkern. Tychos Weg als willenloses Instrument des Fürsten ist beendet, als er eines Nachts die hübsche Giulietta trifft. Für sie widersetzt er sich dem allmächtigen Herrscher …

Der erste Satz:
Der Junge hing nackt und gefesselt an einer Holzwand.

Meine Meinung:
Das Buch gefiel mir von der Aufmachung und vom Klappentext auf Anhieb. Ich habe mir eine etwas andere Fantasygeschichte versprochen, denn mit Assasinen habe ich bisher noch nie etwas gelesen. Wenn dann auch noch Hexen und Werwölfe eine wesentliche Rolle spielen, klingt es umso interessanter.
Leider täuschte dieser erste Eindruck sehr. Denn Fantasy spielt in diesem Buch lediglich eine unwesentliche Rolle. Zwar ist Tycho ein nicht unbedingt alltägliches Wesen, aber was er nun genau ist, wird in dem ganzen Buch nie wirklich erwähnt. Auch Hexen und Werwölfe tauchen nur sehr kurz auf. Für mich ist dieses Buch lediglich ein historisches Buch mit einem kleinen Hauch an Fantasy. Auch fehlen mir in dem Buch die Beschreibungen. Man kann sich die wenigsten Personen und Schauplätze bildlich vorstellen. Des Weiteren gibt es mir zu viele und vor allem plötzliche Sprünge bei den Personenperspektiven, Schauplätzen und auch der Zeit, was das Lesen nicht unbedingt vereinfacht. Ich konnte das Buch leider auch nicht in einem Rutsch durchlesen, sondern musste eine mehrmonatige Pause einlegen, ehe ich es abermals zur Hand nahm. Es langweilte mich einfach und ich war froh, als ich das Buch endlich beendet hatte. Das Ende – noch etwas, das mir gar nicht gefiel. Dazu muss ich noch anmerken, dass dieses Buch der Autakt einer Trilogie ist. Cliffhänger sind ja ein bekanntes Mittel, einen Teil einer Trilogie oder auch ein Kapitel zu beenden. Aber dieses Ende ist meiner Meinung nach ein sehr missglückter „Cliffhänger“, wenn man ihn überhaupt als einen solchen bezeichnen kann. Denn das Buch endet abrupt mitten in einem Diolog. Neugierig auf die nachfolgenden Bände wurde ich dadurch keineswegs.

Ich gebe diesem Buch:

Ich danke dem Knaur-Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

Über Aurora

Ich liebe Bücher über alles!
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