Verschwunden – Lucy Wadham


Klappentext:
Schauplatz: eine Mittelmeerinsel. Die junge Engländerin Alice ist gerade erst angekommen, als ihr kleiner Sohn verschwindet. Kurz darauf melden sich die Entführer.

Der erste Satz:
Mickey sitzt da, den Oberkörper mit der breiten, kräftigen Brust vorgebeugt, die Ellbogen auf die Knie gestützt, die kleinen Hände zwischen den Knien ineinander verschlungen.

Meine Meinung:
Der Klappentext an sich ist ja wenig aussagekräftig, finde ich. Allerdings spiegelt es andererseits auch gut den Inhalt wieder. Nicht im eigentlichen Sinne, aber WIE der Inhalt ist. Ich fand das Buch nämlich ziemlich langweilig. Denn der Leser weiß einfach ALLES. Nichts bleibt verborgen, über nichts muss man grübeln. Die Handlung wird mal aus der Sicht von Alice, mal aber auch aus der Sicht des Enführers geschildert. Man weiß immer genau, wo Sam, also der Sohn von Alice, sich  gerade aufhält. Vielleicht nicht 100%ig, aber doch im Großen und Ganzen. Dadurch geht die ganze Spannung natürlich verloren. Das Ende des Buches fand ich auch  ganz schlecht. Erst endet es abrupt, um einige Zeit später wieder einzusetzen. Aber das, was dazwischen quasi passierte, gefiel mir gar nicht.

Ich gebe diesem Buch:

Advertisements

Über Aurora

Ich liebe Bücher über alles!
Dieser Beitrag wurde unter Bücher abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s