Und dann war Stille – Tomke Schriever


Klappentext:
Der Feind ist näher als du denkst.
Nach einer Geiselnahme braucht die Hamburger Psychologin Hannah Tergarten eine Auszeit. Kurz entschlossen zieht sie nach Ostfriesland, in den Turm der Burg Stickhausen. Ihre erste Patientin ist die junge Anneke, Diagnose: eine harmlose Jugendschwärmerei. Am nächsten Tag ist das Mädchen tot.
Selbstmord? Ein schrecklicher Unfall? Hannah kommen Zweifel. Doch im Dorf schätzt man Neugier nicht. Die Zahl ihrer Feinde wächst, und auch der Geiselnehmer hat noch eine Rechnung offen. Ist Hannah in ihrem Turm noch sicher?

Der erste Satz:
Der Vorwurf, den man Gesine Kaspers machte, wog schwer.

Meine Meinung:
Zunächst einmal möchte ich sagen, dass mir das Cover unglaublich gut gefällt. Ich hatte mir hier demnach und auch wegen dem Klappentext einen sehr guten Krimi erhofft. Ich war zwar ein bisschen enttäuscht, denn ich hatte mir scheinbar mehr erhofft, als es mir letztendlich bot, aber dennoch war es gut. Was mich am meisten störte, war, dass hier aus mehreren Sichten geschrieben wurde (was ja an sich nicht schlimm ist und ich mag so etwas ja gundsätzlich auch), aber dabei oft die Namen verwechselt wurden. Es wurde zwar unterschieden, indem man aus Sigrids Sicht (quasi dem Nebenstrang der Geschichte, zu dem ich gleich noch einmal ausführlicher komme) in kursiv geschrieben wurde und bei Hannah normal. Aber manchmal hieß Sigrid plötzlich Hannah, was mich natürlich irritierte, weil ich dachte, dass die beiden Stränge sich nun verbunden hatten, ohne dass ich es mitbekommen hatte. War aber nicht so.
Nun noch etwas zur eigentlichen Handlung. Hauptsächlich geht es also um die Psychologin Hannah Tergarten, die zusammen mit einem kleinen Jungen auf einem Spielplatz als Geisel herhalten musste. Das hat ihr Leben grundsätzlich verändert und sie zog in einen Burgturm, was niemand wirkloch nachvollziehen konnte. Aber sie fühlt sich dort nun einmal wesentlich wohler. Nun muss sie aber noch zu einer Gerichtsverhandlung in ihre alte Heimat, was natürlich alle Erinnerungen an das Ereignis noch einmal hochkochen lässt. Auf einmal taucht auch ein Mann bei ihr auf, von dem sie glaubt, dass sie ihn noch nie zuvor gesehen hat. Denn an alles von der Geiselnahme kann sie sich nicht erinnern. Er behauptet aber, er war der Polizist, der mit ihr in diesem Klettergerüst festsaß.
Außerdem kommt ein Mädchen namens Anneke zu ihr in die Praxis und bittet Hannah um Hilfe. Diese kann sie jedoch nicht ohne die Einwilligung ihrer Eltern behandeln und schickt Anneke wieder nach Hause. Am nächsten Tag ist sie tot. Angeblich handelte es sich hierbei um einen Unfall. Doch Hannah glaubt nicht daran und versucht mehr darüber herauszufinden. Dadurch tritt sie aber einigen Jugendlichen, zu denen auch Annekes Freund gehört, mächtig auf die Füße, sodass diese Hannah von nun an immer wieder schikanieren.
Der zweite Handlungsstrang rankt sich um Sigrid, die in der Küche eines Gefängnises arbeitet. Ein Verwandter von ihr (man weiß anfangs nicht, ob es ihr Mann, ihr Sohn oder sonst wer ist, daher gehe ich hier nicht näher darauf ein) sitzt in genau diesem Gefängnis. Sie fühlt sich durch die Arbeit näher mit ihm verbunden, ohne dass sie ihn wirklich zu Gesicht bekommt.
Ja, mehr möchte ich jetzt nicht von der Handlunge erzählen. Da waren alles jeweils nur kurze Einblicke. Wie gesagt, ich fand das Buch okay, aber nicht übermäßig spannend. Ich werde aber dennoch irgendwann auch den zweiten Band lesen. Denn vielleicht kann mich dieser dann ja noch mehr überzeugen 😉 . Es ist übrigens der erste Band einer Reihe. Das hier ist der zweite Band:

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Über Aurora

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Eine Antwort zu Und dann war Stille – Tomke Schriever

  1. Scully van Funkel schreibt:

    Danke, für die Info.
    Kompliment. Die Rezension ist sehr gut geschrieben

    LG Scully

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