Kinder des Judas – Markus Heitz


Klappentext:
Ich spüre nicht nur den Tod – ich bin eine seiner Göttinen!
Leipzig 2007: Sie ist die gute Seele eines Krankenhauses. Hier steht sie denen bei, die in ihren letzten Stunden nicht allein sein sollen. Jeder, der die junge Frau am Bett eines Sterbenden wachen sieht, wird sie für einen Engel halten. Denn niemand weiß, wer sie wirklich ist. Oder was.

Meine Meinung:
In erster Linie geht es in diesem Buch um Sia, die unter anderem in einem Krankenhaus arbeitet, um den Sterbenden zur Seite zu stehen. Als das kleine Mädchen Thea an ihrem Krebsleiden stirbt, beschließt Sia ein Buch zu schreiben. Denn sie hat dem Mädchen die ganze Zeit die Geschichte von Scylla erzählt und nun findet sie, dass es Zeit wird, diese niederzuschreiben.

Doch es ist nicht nur Sias Geschichte, die hier ezählt wird, sondern auch die von Jitka – einem achjährigen Mädchen, das im 17. Jahrhundert mit seiner Mutter in einem kleinen Dorf im Osmanischen Reich lebt. Als ihre Mutter von Türken gefangengenommen wird, weil sie glauben, sie hätte etwas mit dem Dieb zu tun, der sich in ihrem Haus versteckt, muss Jitka flüchten und wird von einem Großbauern aufgenommen.

Letztendlich erfährt aber auch der Leser Scyllas Geschichte. Auch sie ist ein kleines Mädchen aus dem Osmanischen Reich, das bei seinem Vater in einer Windmühle lebt. Der Vater ist ein Forscher, der im Keller der Mühle ein großes Labor hat, das sich über mehrere Ebenen in die Tiefe erstreckt. Nach und nach wird auch Scylla in die Forschungen eingeweiht und von ihrem Vater gelehrt. Außerdem lernt sie eine Gemeinschaft kennen, die sich Kinder des Judas nennen und sich alle wie ihr Vater der Forschung verschrieben haben.

Allerdings ist das Ganze natürlich ein Vampir-Buch, auch wenn das meine kurze Zusammenfassung noch nicht erahnen ließ. Es ist auch schwer, auf die Vampire zu kommen, ohne viel von der Handlung wegzunehmen. Zumal das Wort „Vampir“ das erste Mal auf Seite 146 erwähnt wird. Zuvor hießen sie zumeist „Upire“ und ich wusste nicht, dass das auch eine Bezeichnung für diese Geschöpfe ist (wieder was gelernt 😀 ).

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist klasse und lässt sich somit auch schnell weglesen. Spannung war auch genügend vorhanden, so dass ich immer wissen wollte, wie es weitergeht 😉 . Es endet nicht mit einem Cliffhänger wie es bei Reihen ja oft üblich ist, aber dennoch bin ich schon sehr neugierig, wie es weitergeht.

Hier könnt ihr meine Meinung auch noch in Videoform schauen:

Ich gebe diesem Buch:

Kinder des Judas ist der Auftakt einer Trilogie. Die anderen Bände sind Judassohn und Judastöchter.

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Über Aurora

Ich liebe Bücher über alles!
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