Totenmesse – Arne Dahl


Klappentext:
Ein brutaler Banküberfall in Stockholms Nebelviertel Östermalm eröffnet für die Stockholmer Sonderermittler um Kerstin Holm die gnadenlose Jagd nach einer geheimen Formel – der neue Fall für das A-Team bis nach Wolgograd und zurück in die Zeit des Kalten Krieges.

Meine Meinung:
In diesem Buch gibt es prositive, aber auch negative Aspekte für mich.

Dazu möchte ich vorab erwähnen, dass dies mein erstes Buch von Arne Dahl ist und ich während des Lesens feststellte: Moment mal, da werden ständig Ereignisse erwähnt, die in dem Buch gar nicht vorkomen. Ein Blick auf die Kurzvita klärte mich schließlich auf, dass es sich hierbei um eine ganze Buchreihe handelt.

Doch nun zu meinen Eindrücken von diesem Buch:

Am Anfang empfand ich es als sehr wirr – jedes Kapitel eine andere Szenerie mit anderen Personen, die schneinbar nichts miteinander zu tun haben. Das ist ja an sich nicht schlimm, es gibt einige Bücher, in denen diese einzelnen Szenen erst nach und nach zueinander finden. Genauso ist es auch hier und irgendwann wird ein Punkt erreicht, an dem alles Vorangegangene einen Sinn ergibt.

Hin und wieder werden auch reale, noch nicht lange zurückliegende Ereignisse in die Handlung mit eingebracht. So etwas kann mitunter ja auch ganz lehrreich sein, doch wenn das über mehrere Seiten geht oder gar ein ganzes Kapitel füllt, empfinde ich persönlich das eher als nervend. Denn wie bereits erwähnt, sind schon die einzelnen Kapitel völlig unterschiedliche Handlungen, die man im Kopf behalten muss, um den Zusammenhang zu verstehen, wenn diese Handlung sich später fortsetzt. Kommen dann aber noch – wenn ich das jetzt mal etwas plump ausdrücken darf – Lexikontexte hinzu, deren reale Handlungen prinzipiell jedem bekannt sein sollten, ist so etwas sehr störend. So etwas liest sich dann wie ein ausgeknautschter Kaugummi. Man kennt alles bereits aus den Medien, weiß demnach auch, worum es geht und dann wird hier noch einmal alles aufgeführt. Während solcher Szenen denke ich mir dann immer: „Mann, ja doch, weiter im Text!“ Ich finde halt, so etwas sollte – wenn überhaupt – Randinformationen bleiben. Wer mehr darüber wissen möchte, kann sich anderweitig informieren.

Als beste Zwischenszene finde ich das Tagebuch. Zwar fragt man sich zuerst auch: Warum? Wieso? Weshalb? Doch stellt sich genau dieses Tagebuch als Schlüssel für alle Ereignisse heraus, mit denen sich die Stockholmer A-Gruppe herumschlagen muss.

Da mir die Haupthandlung wirklich sehr gut gefällt, werde ich mir wohl früher oder später weitere Bücher dieser Reihe zulegen.

Dieses Buch erhält von mir:

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Über Aurora

Ich liebe Bücher über alles!
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