Melissa Fairchild – Die Geheimnisse des Brückenorakels Bd. 1: Himmelsauge


Klappentext
„Lauf so schnell du kannst – du bist nicht mehr sicher in der Welt der Sterblichen!“
In einem Londoner Krankenhaus kommt ein Junge ohne Gedächtnis zu sich. Dem Ärzten ist er unheimlich, denn er hat einen schweren Unfall überlebt – und nun heilen die Verletzungen mit übernatürlicher Geschwindigkeit. Doch diese Gabe nutzt ihm wenig, als er kurze Zeit später auf der Flucht vor einem mächtigen Gegnet ist, der alles daransetzt, ihn in seine wahre Heimatwelt zurückzubringen, aus der er geflohen ist. Doch zum Glück ist der Junge nicht ganz allein: Hilfe bekommt er von Hannah, einem ganz normalen Mädchen, und den im Verborgenen lebenden magischen Bewohnern von London …

Meine Meinung
Der Anfang des Buches ist äußerst verwirrend und surreal. Aber in der Hinsicht fühlt man sich als Leser nicht anders als Avi, der Protagonist des Buches. Dieser erwacht nämlich in einem Krankenhaus mit totalem Gedächtnisverlust. Anfangs weiß er nicht einmal mehr seinen Namen. Außerdem passieren sehr mysteriöse Dinge, die ihn schließlich zur Flucht aus dem Krankenhaus zwingen.
Allerdings scheint die ganze Welt stehengeblieben zu sein – nichts rührt sich in London. Es gibt derzeit nur einen, der Avi bei der Flucht vor Kellen, einem Goblin, der Avi unbedingt nach Hause bringen will, hilft: Durin, ein Wächter. Dieser stirbt allerdings bei einer rasanten Taxifahrt. Doch dadurch lernt er Hannah kennen, die mit im Taxi saß, weil sie auf dem Weg zu ihrer Mutter war, die ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Vor seinem Tod hat Durin Avi noch einen Namen und einen Ort genannt, doch Avi kann weder mit dem einen noch mit dem anderen etwas anfangen. Er hofft inständig auf Hannahs Hilfe.
In dem Medien wird Avi als Wunderknabe bezeichnet, weil er vor eine U-Bahn sprang, den Aufprall überlebte und die schweren Verletzungen, die er sich dabei zugezogen hatte, ziemlich schnell verheilten.

Sobald man sich in die Handlung eingelesen hat, macht das Buch immer mehr Spaß und einige sehr amüsante Szenen und Dialoge lassen einen dabei schon mal laut auflachen.
Teilweise passieren jedoch für meinen Geschmack etwas zu viele ungewöhnliche Ereignisse direkt aufeinander. Alles scheint zu einfach, die Hindernisse, die auftauchen, werden zu leicht überwunden. Auch sind die Wesen, die in dem parallelen London, dem Feenreich, Avis wahrem Zuhause, leben, oft falsch dargestellt. Man hat eine gewisse Vorstellung von Elfen, Feen, Goblins und Kobolden. Allerdings haben die Feen und Elfen ihre Eigenschaften komplett getauscht (Feen sind hier großgewachsen und haben spitze Ohren, Elfen sind klein mit Flügeln), Kobolde und Goblins sind so groß wie Menschen. Das finde ich sehr verwirrend.
Die witzige Dialoge werden immer weniger und verschwinden schließlich fast gänzlich. Daher wird der Lesefluss etwas zähflüssig und das Buch macht nur noch halb so viel Spaß. Am besten am ganzen Buch hat mir das Cover gefallen, wodurch ich mir auch ein wenig mehr von diesem erhofft habe.

Ich gebe diesem Buch:

Hier könnt ihr meine Meinung auch noch einmal als Video sehen:

Im Dezember 2010 erscheint übrigens der zweite Band dieser Reihe (keine Ahnung, wie viele es insgesamt geben wird):

Außerdem möchte ich mich noch bei dem PAN-Verlag bedanken, der mir dieses Exemplar für die Rezension zur Verfügung gestellt hat.

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Über Aurora

Ich liebe Bücher über alles!
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